Hier finden Sie uns

Antiquitäten-Walter
Marktstr. 3
99423 Weimar

Kontakt:

Rufen Sie einfach an unter

+049 03643 495839+049 03643 495839

Mail: info@weimar-antik.de

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Bauhaus Weimar

 

>>> Durch klicken auf die einzelnen Fotos ist oft eine Vergrößerung möglich <<<

Mail: info@weimar-antik.de

 

 

Herbstliche Waldlichtung

 

Signiert OH = Otto Hofmann 1937 ,

Öl auf Leinwand,

Maße: 67 x 57 cm mit original Rahmen,

gerahmt unter Glas (daher die Spielungen auf den Fotos).

Eingerahmt / blauer Aufkleber von: Adolf Schmid Basel

Rückseitig Beschreibung

 

Preis auf Anfrage             Nr: B 19/36

Aus Wikipedia &. anderen Quellen:

Professor Otto Hofmann

*28.4.1907 in Essen   + 23.7.1996 in Pompeiana (Ligurien) war ein deutscher Maler und Grafiker, der am Bauhaus Dessau ausgebildet wurde.

 

Seine Kindheit und Jugend verbrachte Otto Hofmann in der thüringischen Universitätsstadt Jena. Nach der Schulaus-bildung absolvierte er eine Lehre als Maurer und wechselte anschließend an die Technische Hochschule Stuttgart zum Studium der Architektur, das er 1928 abschließt. 1928 bis 1931 studierte Hofmann am Bauhaus in Dessau, war Schüler von Paul Klee und Wassily Kandinsky. 1931 erhielt er das Bauhaus-Diplom und Rückkehr nach Jena. Bereits 1930 richtete das Bauhaus für seine Werke eine eigene Ausstellung ein und im selben Jahr wurde er vom Kunstverein Jena für die Ausstellung Junge Künstler vom Bauhaus Dessau eingeladen. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde sein Werk als entartet verboten und beschlagnahmt. Er floh als Mitglied der KPD in die Schweiz und nach Paris. In Paris traf er wieder mit

Kandinsky zusammen. 1934 arbeitet er bei Paul Klee in Bern. 1935 kehrte er nach Deutschland zurück und heiratete Hanna Stirnemann (1899-1996) Kunsthistorikerin und Kuratorin), beide lebten in Berlin. Sie gilt als erste Museums-direktorin Deutschlands - Oldenburg und Direktorin Stadtmuseum Jena). 1934 erfolgte die Aufhebung ihres Arbeits-vertrages wegen „nicht-arischer Herkunft" (Hanna Stirnemann-Hofmann). Otto Hofmann erhält 1936 Malverbot. 1938 Umzug nach Hainichen bei Dornburg, das Ehepaar lebte nun zurückgezogen & arbeitete mit dem Keramiker Otto Lindig zusammen. Lindig unterstützte den mittellosen Otto Hofmann indem er ihm mit der Bemalung hellgrundiger Gefäße beauftragte. Hofmann dekorierte von Lindig produzierte Kannen, Krüge, Schalen & Kacheln mit Engobemalerei oder Ritzdekoren. Bekannt ist eine Lindig-Vase die 1939 von Otto Hofmann bemalt wurde (im Keramik-Museum Bürgel). 1939 wird Otto Hofmann zum Wehrdienst eingezogen, Soldat in Frankreich, Rußland und Griechenland. 

1945 sowjetische Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Freilassung zog er 1946 nach Rudolstadt, wo er seine künstlerische Tätigkeit wieder aufnahm. Da auch in der DDR seine Arbeit nicht geschätzt wurde, übersiedelte er 1950 nach West-Berlin. Fast alle seine Werke und sein gesamter Besitz bleiben zurück. 1953 erhielt er den Kunstpreis der Stadt Berlin und lebte anschließend von 1953 bis 1965 als Künstler in Paris. Ein Jahr später eröffnet er ein Atelier in Brüssel sowie in Cagnes-sur-Mer und später in München. 1963 Heirat mit seiner zweiten Frau Marianne Oswald, beide wohnten in München. Zwischen 1966 und 1975 lehrte er an der Hochschule für Bildende Kunst in Berlin. Seit 1976 lebte und arbeitete er bis zu seinem Tod in Pompeiana.

Otto Hofmann wurde 89 Jahre alt und ist auf dem Friedhof in Pompeiana beerdigt.

 

Er arbeitete auch als Designer für Porzellan- & Keramikarbeiten der Manufakturen KPM Berlin (1936), Hutschenreuther und Rosenthal

Die Ausstellung Die Poetik des Bauhauses im Palazzo Ducale 1995 in Genua teilt sein Lebenswerk in die vier Phasen: Das Bauhaus und die Jahre der Zensur, Russland, Das geteilte Deutschland und die europäischen Aufenthalte sowie Pompeiana. Der Kunsthistoriker Helmut Börsch-Supan sagte über das Werk von Hofmann Für mich sind seine Bilder und die Ausstrahlung seiner Persönlichkeit untrennbar miteinander verbunden. Er malte so wie er war als ein unkorruptierbarer [sic] Charakter, der lieber Zurücksetzung in Kauf nahm, als sich anzupassen.

Im Museum: Mond im Garten, Öl auf Pappe, 29,3 × 29,8 cm, Niedersächsisches Landesmuseum Hannover

1950 Wandgemälde im Bayer-Haus Berlin, 1975 Wandgemälde in der Aula der Schule Bärwaldstr. in Berlin

Ausstellung: 1930, 1932, 1933 Kunstverein Jena, Erfurt, Berlin, 1950 Galerie Rosen Berlin, 1995 Palazzo Ducale Genua, 2007 Jena - Otto Hofmann zum 100. Geburtstag,

Literatur:

  • Otto Hofmann: Aquarelle. Jenaer Kunstverein, 1994
  • Otto Hofmann: Gemälde 1968–1971, Katalog (Berliner Künstler der Gegenwart, Heft 3). Neuer Berliner Kunstverein, Berlin 1971
  • Ludwig Schreiner: Die Gemälde des 19. & 20. Jahrh.  Niedersächsischen Landesgalerie Hannover. Teil 1, Bruckmann, 1973,  HH
  • Hermann Wiesler: Otto Hofmann, Bilder und Aquarelle. Galerie Döbele, 1986
  • Vollmer: Allg. Lexikon d. bild. Künstler des XX. Jahrhdts. Seemann, Leipzig 1953–1962, Band II, S. 469, und artprice Auktionen,

 

Deckeldose mit Schillerspruch

 

Weimar - Thüringen 1948,

Nicht Signiert, wohl ein Bauhaus Künstler,

Nußbaum Holz gedrechselt und geschnitzt

Spruch: Wer nicht waget der darf nicht hoffen

Höhe 11 cm, Dm 16 cm

 

Preis auf Anfrage        Nr 10/24

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Antiquitäten-Walter