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Weimarer Maler (1)

 

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Ostsee Strand mit Booten  

 

Öl auf Leinwand um 1915  

Sign.: H. Greinke

 

Hans Greinke, Weimarer Maler, lebte in Oberweimar 

geb: 1891 Berlin - gest: 1961 Weimar

Studium: Kunstschule Weimar bei Th.Hagen, Thedy

und Max Merker sowie an der AK München bei Thoma.

Greinke bietet 1913 Malkurse in Luhme an.

Lit: Dressler, Artprice, Adressbücher 1920/24

 

Maße: 123 x 104 cm mit orig. Rahmen

 

Preis auf Anfrage                 Nr: B 19/119

 

Blick auf Buchfart im Weimarer Land

 

Öl auf Malkarton    dat: 1934

Signiert: K. Fischer Weimar

 

K(C)arl Berthold Fischer, deutscher Maler

geboren: 3. 6. 1864 in Braunschweig 

Stud: Kunstschule Weimar, München, Paris

Hoftheater Maler in Weimar 1903 - 1926

Lit.: Dressler, artprice 

 

Maße: 81 x 63,5 cm mit Rahmen

Rückseitig bezeichnet mit Titel 

                                                                                                                       Preis auf Anfrage                 Nr: B 19/115

 

 

Pferdetränke   (Nr. 85) 

 

Öl auf Leinwand     um 1920 - 30

Signiert: H. Bauer

 

Professor Hans Bauer

deutscher Landschafts- und Genremaler 

geb.: 1883 Drebkau/Spreewald -  gest.: 1967 Konstanz

 

Studium: 1906 AK Berlin und 1910-14 Kunstschule Weimar

bei Hans Olde, Fritz Mackensen und Albin Egger-Lienz.

Gefördert von der Kaiserlichen Familie.

Ab 1918 in Weimar. 1932 Ernennung zum Professor,

1933-45 Landesleiter der Nationalen Kunstkammer Thüringen,

später betrieb er ein Atelier in Bonn (1946-66).

Knüpfte an die Tradition von F.v.Lenbach & F.Overbeck an.

Werke in den Museen: Weimar, Bautzen, Bonn, Villa Hammerschmidt

Große Ehren-Medaille der Stadt Weimar 

Literatur: AKL, Vollmer, Dressler, artprice  

 

Maße: 96 x 76 cm mit Rahmen (neu)

Rückseitig bezeichnet mt Titel und Nr.

                                                                                                                               Preis auf Anfrage                                     Nr: B 19/16

 

Abendstimmung im Wäldchen  

 

Öl auf Leinwand        um 1920  

Signiert: H. Bauer

 

Professor Hans Bauer

deutscher Landschafts- und Genremaler 

geb.: 1883 Drebkau/Spreewald -  gest.: 1967 Konstanz

Stud: 1906 AK Berlin und 1910-14 Kunstschule Weimar

bei Hans Olde, Fritz Mackensen und Albin Egger-Lienz.

Gefördert von der Kaiserlichen Familie.

Ab 1918 in Weimar. 1932 Ernennung zum Professor, 1933-45 Landesleiter der Nationalen Kunstkammer Thüringen, später Atelier in Bonn (1946-66).

Knüpfte an d. Tradition von F.v.Lenbach & F.Overbeck an

Werke in Museen: Weimar, Bonn, Villa Hammerschmidt,

Bautzen und privaten Sammlungen

Große Ehren-Medaille der Stadt Weimar

Literatur: AKL, Vollmer, Dressler, artprice  

                                                                                                                                        Maße: 72 x 60 cm mit Rahmen

 

                                                                                                                                        Preis auf Anfrage                                     Nr: B 12/16

 

Ein Sommertag in Schwaan / Mecklenburg

 

Signiert R. Vent, (Biografie siehe weiter unten)

Öl auf auf Leinwand, um 1920

Maße: 99 x 76 cm mit orig. Rahmen (überstrichen)

 

Preis auf Anfrage               Nr B 19 / 130

 

Ein ähnliches Motiv "Ein Sommertag", Ölgemälde von Franz Bunke im Museum Schwaan. Möglicherweise war Rudolf Vent gemeinsam mit Franz Bunke auf Motivsuche im Umland von Schwaan, Windmühle & großer Baum in ähnlicher etwas seitlich verschobener Perspektive.

Rudolf Vent, geboren 1880 in Niedergrunstedt bei Weimar; gestorben 1948 in Weimar war ein deutscher Landschaftsmaler, Rudolf Vent wurde am 24. Februar 1880 als Sohn eines Landwirtes geboren. Nach dem Besuch der Volksschule begann er 1894 in Weimar eine Lehre als Dekorationsmaler. Infolge eines Unfalls, bei dem er die linke Hand verlor, musste Rudolf Vent die Ausbildung nach zwei Jahren abbrechen. Durch Vermittlung des Lehrers und Pfarrers seines Heimatdorfes konnte er zunächst als Aktenschreiber in verschiedenen Anwaltskanzleien arbeiten. Aufgrund seiner zeichnerischen Begabung erhielt er um 1900 eine Freistelle an der Großherzoglich Sächsischen Kunstschule Weimar (Gipsklasse) und begab sich nach einem Jahr auf Wanderschaft. Sein Weg führte ihn nach West- und Süddeutschland über die Schweiz bis nach Italien. Landschaften und Erlebnisse fanden im mitgeführten Skizzenbuch ihre zeichnerische Umsetzung. Um 1905 kehrte er nach Niedergrunstedt zurück und arbeitete, weil ihm die Einkünfte aus seiner künstlerischen Arbeit noch keine freie Existenz gestatteten, bis 1914 als Dekorations- und Theatermaler. Nebenbei besuchte er an der Weimarer Zeichenschule Kurse des Malers Eduard Weichberger, der einer der ersten Schüler der 1860 gegründeten Weimarer Kunstschule war und Vents Begabung, seine große Empfindsamkeit für Farben und Stimmungen der Natur erkannte und förderte. Mit Ausbruch des 1. Weltkrieges wurde Rudolf Vent dienstverpflichtet und gehörte einer Kriegsgerichtsbehörde in Belgien an. Nach 1918 war er für kurze Zeit als Verwaltungsangestellter in Weimar tätig. 1919 entschied er sich endgültig für ein Leben als freier Maler. In den 1920er Jahren beteiligte er sich regelmäßig an den Ausstellungen des Weimarer Kunstvereins, die im Donndorf-Museum (heute Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens) stattfanden. 1947 Teilnahme an einer der ersten Ausstellungen Thüringer Künstler nach Kriegsende im teilweise zerstörten Neuen Museum in Weimar. Mit seiner Malerei stand Vent ganz in der Tradition der Weimarer Malerschule. Geistig und stilistisch fühlte er sich dem von ihm besonders verehrten Maler Karl Buchholz verpflichtet. Kollegial verbunden war er mit verschiedenen Weimarer Malern, u.a Fritz Lattke, Alfred Ahner und Siegfried Kötscher. Seine Motive fand Rudolf Vent sein Leben lang in den Waldlandschaften und den Dörfern Thüringens. Zahlreiche Bilder befinden sich in Privatbesitz, eine der Stadt gestiftete Waldlandschaft hängt im Weimarer Rathaus. Vater des Malers Hans Vent, Großvater des in Weimar lebenden Malers Peter Vent.  Literatur: Wikipedia

 

Fjord-Landschaft in Norwegen

 

Holzschnitt, datiert 1914

Signiert E. Schrammen

Maße: 57 x 47 cm mit Rahmen (Neu), gerahmt unter Glas.

 

Preis auf Anfrage        Nr B 18 / 35

 

 

Eberhard Schramen, Weimarer Maler, Grafiker, Zeichner, Holz Gestalter und Fotograf, geb: 1886 Köln - gest: 1947 Lübeck, 1907-14 Kunststudien Akademie Düsseldorf und Kunstschule Weimar, weitergebildet in Paris Villa Romana, 1913 Teilpreis auf der Buga in Leipzig, 1919 - 25 am Bauhaus, dort Zusammentreffen mit Toni van Haken (Toni Schrammen), ab 1921 Schüler von Lyonel Feininger und Schreyer, ab 1925 gemeinsame Holz- und Drechsler Werkstatt in Neuruppin, ab 1933 in Lübeck als Bildjournalisten selbständig, Publikation idyllischer Szenen und Heimatphotographie, ab 1940 auch Ausstellungen als Maler. Bei der ersten Bauhaus-Austellung 1923 wurden seine Holzobjekte ausgestellt, 1947 Einzelausstellung in Lübeck, Mitglied im Deutschen Werkbund, Literatur: Vollmer Dressler, Artprice, Internet.  

    >> Die Maße: 57 x 47 cm mit Rahmen (Neu), gerahmt unter Glas.

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